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GERRY WEBER ver­öf­fent­licht Nach­hal­tig­keit­sa­gen­da

18.11.2021

Halle/Westfalen, 18.11.2021 Transparent und messbar möchte die GERRY-WEBER-Gruppe ihre Nachhaltigkeitsziele zukünftig machen. Deshalb hat das Unternehmen jetzt eine aktualisierte Nachhaltigkeitsagenda veröffentlicht, die konkret und detailliert darstellt, welche Meilensteile in welchen Bereichen bis wann erreicht sein sollen.

„Megatrends, wie der Klimawandel und weitere globale Herausforderungen begleiten unsere tägliche Arbeit in allen Bereichen des Unternehmens. Nach meinem Antritt bei GERRY WEBER habe ich festgestellt, dass Nachhaltigkeit zwar schon seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil ist, wir aber zu wenig dazu kommunizieren“, erläutert Angelika Schindler-Obenhaus, die als Vorstandsvorsitzende (CEO) auch den Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) unter der Leitung von Annette Koch verantwortet. Vorgefunden habe sie die wichtigen Energie- und Umweltzertifikate ISO50001 und 14001, die Mitgliedschaft im Textilbündnis sowie das GOTS-Zertifikat und das Label „I WEAR I CARE“, das Produkte mit einem Mindestanteil nachhaltiger Rohstoffe von 50 Prozent kennzeichne. Darüber hinaus bestünden Mitgliedschaften in wichtigen Bündnissen, wie z.B. der Amfori BSCI, wo es um faire Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern gehe. „Der nächste Schritt musste jetzt eine in der Gesamtstrategie fest verankerte Agenda sein, die uns zur konkreten Umsetzung weiterer ambitionierter Ziele bringt und die neu entwickelten Werten, Bedürfnissen und Ansprüchen genügt. Neue Denkweisen und Konzepte sind gefragt, um Unternehmen – für die Zukunft und den gesellschaftlichen Wandel genügend –, aufzustellen“, so Angelika Schindler-Obenhaus.

Auch für eine erfolgreiche Börsennotierung des Unternehmens wird das Thema Nachhaltigkeit – insbesondere vor dem Hintergrund der in 2023 anstehenden Refinanzierung – immer wichtiger. „Mit unserer Nachhaltigkeitsagenda lassen wir uns jährlich messen: Wie ökologisch, sozial und verantwortungsvoll agieren wir und welche Fortschritte haben wir erzielt? Auf dieser Grundlage können wir dann in den Dialog mit aktuellen und potentiellen Aktionären treten“, ergänzt Florian Frank, Finanzvorstand (CFO) der GERRY WEBER International AG.

Basis der Nachhaltigkeitsagenda ist eine Matrix mit fünf definierten Handlungsfeldern, die insgesamt 25 Nachhaltigkeitsziele umfassen, einsehbar auf der Internetseite der GERRY WEBER International AG. Zu den Zielen gehören z.B. die Klimaneutralität der Unternehmenszentrale in Halle bis 2023, das Vorantreiben der Kreislaufwirtschaft und die sukzessive Erhöhung nachhaltiger Rohstoffe in den einzelnen Produkten, u.a. ein 100-prozentiger Anteil ökologischer Baumwolle bis 2025.

Um diesen Zielen näher zu kommen, setze man bereits viele Maßnahmen um und probiere auch vieles aus, so die Vorstandsvorsitzende, die sich schon seit 2010 intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt. „Wir müssen auch hier mehr Startup sein, nicht großer Tanker. Mutig sein, vorangehen und auch mal eine Idee verwerfen, wenn sie sich als nicht praktikabel erwiesen hat – das ist der Weg zu einer nachhaltigeren Fashionbranche. Das Schlimmste, was wir tun können, ist abzuwarten, anstatt zu handeln. Der Begriff ‚Purpose‘ wird schon jetzt viel diskutiert. Für uns ist er zu einem bedeutenden Thema im Unternehmen geworden. Denn zukünftig werden die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um ökologische und soziale Probleme zunehmen. Mitarbeitende, Partner und Kund*innen erwarten zu Recht, dass Unternehmen Stellung beziehen.“

Allein im laufenden Jahr hat GERRY WEBER verschiedenste Maßnahmen umgesetzt, um nachhaltiger zu werden. Die Kund*innen sind für das Thema Recycling empfänglich, so dass ein Pilotprojekt mit Boxen für getragene Kleidung in 30 Filialen nun in ganz Deutschland und Österreich ausgerollt wird. Ebenfalls auf diesen Kreislaufgedanken zahlt die Idee ein, aus so genanntem Dead Stock, also nicht mehr verwertbaren Reststoffen, Hundebetten zu fertigen, die nun erstmals im Online-Shop zu erwerben sind. Entstanden ist dieses Projekt aus einer Kooperation mit Studenten der Modeschule AMD. Eine weitere Kooperation mit dem IKK, dem Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik der Leibnitz Universität Hannover, treibt die Erforschung der Herstellung von Recyclaten (Stoffe oder Gegenstände, die aus recycelten Materialien bestehen) aus Fasern voran.

Dokumentiert werden sollen die Fortschritte zukünftig in einem transparenten, ausführlichen, jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht der GERRY-WEBER-Gruppe.

Über die GERRY-WEBER-Gruppe
Die GERRY WEBER International AG mit Sitz in Halle/Westfalen ist weltweit mit rund 2.300 Mitarbeitern eines der größten Mode- und Lifestyleunternehmen Europas. Das Unternehmen vertreibt weltweit trendorientierte Mode im Modern Classic Mainstream in 59 Ländern. Zur GERRY-WEBER-Gruppe gehören neben der gleichnamigen Marke GERRY WEBER die jüngere Marke TAIFUN und die Plus-Size-Marke SAMOON. Weiterführende Informationen finden Sie online unter: www.gerryweber.com

Pressekontakt
Kristina Schütze
Head of Corporate Communications / Pressesprecherin
Tel: +49 5201 185 320
Mobil: +49 172 577 5436
Mail: kristina.schuetze@gerryweber.com

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Kristina Schütze
Head of Corporate Communications / Pressesprecherin
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